Isoliertasche richtig packen: sieben Punkte
Eine Isoliertasche wirkt nur, wenn sie richtig gefüllt und richtig verschlossen ist. Diese sieben Punkte entscheiden, ob Ihre Sendung auf Temperatur ankommt.
1. Mit gekühlter Ware beginnen
Die Tasche isoliert, sie kühlt nicht. Ware, die bereits angewärmt ist, kommt nicht mehr auf Temperatur zurück. Befüllen Sie die Tasche im gekühlten Raum.
2. Kühlmittel obenauf
Kälte sinkt. Legen Sie die Kühlbeutel auf die Ware, nicht darunter. Bei großen Taschen verteilen Sie sie: einen Teil oben, einen Teil an die Seite.
3. Tasche sauber verschließen
Eine oben offene Tasche wirkt nur halb so gut. Nutzen Sie den Klebestreifen oder verschließen Sie mit Klebeband. Luftzirkulation ist genau das, was Sie verhindern wollen.
4. Hohlräume füllen
Eine halbvolle Tasche enthält Luft, in der Wärme zirkuliert. Füllen Sie den Raum auf oder wählen Sie eine kleinere Größe. Das bringt mehr als eine zusätzliche Lage.
5. Umkarton verwenden
Die Tasche isoliert, schützt aber nicht gegen Druck oder Stöße. Für den Paketversand stecken Sie die Tasche in einen Karton. Bei Tiefkühlware fängt dieser Karton zudem das Kondenswasser auf.
6. Direkten Kontakt vermeiden
Bei gefrorenen Kühlbeuteln kann die Ware anfrieren. Legen Sie einen Bogen Karton zwischen Ware und Kühlmittel, wenn Anfrieren unerwünscht ist — etwa bei frischem Gemüse oder Backwaren.
7. Vor dem Versand prüfen
Ist der Klebestreifen sauber verschlossen? Liegt das Kühlmittel obenauf? Ist die Tasche voll? Drei Kontrollen, die sich später nicht mehr korrigieren lassen.