Die richtige Boxgröße wählen: sieben Faustregeln
Die richtige Boxgröße zu wählen klingt einfach, doch hier geht in der Praxis am häufigsten etwas schief. Eine zu große Box kostet Sie Kühldauer und Versandkosten zugleich.
Warum zu groß schlimmer ist als zu klein
Luft in einer Box ist Raum, in dem Wärme zirkuliert. Eine halbvolle Box erwärmt sich spürbar schneller als eine volle Box gleicher Größe. Zudem zahlen Sie beim Paketversand für Volumen, das Sie nicht nutzen.
Rechnen Sie vom Produkt aus
Messen Sie Ihr Produkt samt Umverpackung, addieren Sie den Platz für Kühlmittel und suchen Sie dann die kleinste Box, in die das passt — nicht umgekehrt.
Kühlmittel nicht vergessen
Kühlbeutel brauchen Platz. Ein Gelpack 400 g misst rund 12 x 21 cm. Rechnen Sie ihn nicht mit, fehlt Ihnen beim Packen eine Größe.
Außen- gegen Innenmaß
Bei einer Isolierbox ist der Unterschied zwischen Außen- und Innenmaß erheblich, denn die Wand ist dick. Eine Box mit 300 x 200 mm Außenmaß hat bei 30 mm Wandstärke noch 240 x 140 mm innen. Rechnen Sie immer mit dem Innenmaß.
Dünn oder dick
Dickwandig isoliert etwa zwei- bis dreimal so lange, kostet bei gleichem Außenmaß aber Innenraum. Für kurze Strecken genügt oft dünnwandig; ab 24 Stunden wählen Sie dickwandig.
Standardisieren
Arbeiten Sie mit zwei oder drei festen Größen statt mit zehn. Das spart Lagerplatz, beschleunigt das Packen und bringt bessere Staffelpreise. Alle Größen: Styroporboxen.
Hohlräume auffüllen
Bleibt doch Platz übrig, füllen Sie ihn mit Polstermaterial. Das ist günstiger, als Kühldauer zu verlieren.