Thermobox: so erreichen Sie 48 bis 72 Stunden
Eine Thermobox erreicht 48 bis 72 Stunden — aber nicht von selbst. Diese sechs Punkte entscheiden, ob Sie diese Dauer wirklich schaffen.
1. Die richtige Lagenzahl wählen
Die 4-lagige Isoliertasche genügt bis etwa 48 Stunden gekühlt. Für Tiefkühlware, längere Strecken oder hohe Außentemperaturen wählen Sie 6-lagig. Der Außenkarton bleibt derselbe.
2. Kühlmittel vollständig durchfrieren
Hier geht es am häufigsten schief. Legen Sie die Kühlbeutel flach und einzeln bei mindestens −18 °C ein. Gestapelt fühlen sie sich hart an, sind innen aber noch flüssig — dann erreichen Sie die Hälfte der erwarteten Dauer.
3. Die Menge ausrechnen
Faustregel: ein Gelpack 400 g je 5 Liter Inhalt für 24 Stunden. Verdoppeln für 48 Stunden oder Tiefkühlung. Bei großen Boxen verteilen Sie die Beutel, statt sie auf einen Haufen zu legen.
4. Kühlung obenauf legen
Kälte sinkt. Beutel unten kühlen vor allem den Boden; Beutel obenauf kühlen den gesamten Inhalt.
5. Die Box füllen
Luft ist der Raum, in dem Wärme zirkuliert. Eine volle Box hält deutlich länger Temperatur als eine halbvolle. Wählen Sie lieber eine kleinere Größe, die voll wird.
6. Die Isoliertasche schließen
Die Tasche muss zu sein, bevor der Karton zugeht. Eine offene Tasche lässt die Kälte in den Raum zwischen Tasche und Karton entweichen — das arbeitet gegen Sie.
Mit der längsten Strecke rechnen
Nicht mit dem Durchschnitt. Eine Sendung, die normalerweise 48 Stunden unterwegs ist, kann bei Verzögerung 60 Stunden brauchen. Bauen Sie diese Reserve ein — Temperaturschaden ist nicht reparierbar.